Siegel - Die 50 besten Einfamilienhäuser

Vorher - Nachher

Vorher Nachher
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Projektbeschreibung

Inmitten der historischen Kernzone Herrlibergs, oberhalb des Zürichsees, wurde für eine junge Familie das denkmalgeschützte Bauernhaus von 1737 sorgsam saniert und umgebaut.

Im ersten Dachgeschoss (DG) wurden die kleinteiligen Raumeinheiten aufgelöst, um so einen grosszügigen und kommunikativen Raum zu erzeugen. Ergänzt wurde eine komplexe Schreinerarbeit, die sich nicht nur über die gesamte Raumlänge von 16 Metern erstreckt, sondern auch bis ins 2. DG ragt, um so beide Geschosse miteinander zu verknüpfen. Dieses Möbel dient nicht nur als Küche, Sitzbank und Sideboard, sondern beinhaltet auch zwei Cheminées.

Die darüberliegende Geschossdecke wurde ausgespart und eine bestehende Schleppgaube versetzt und redimensioniert, so dass sich zweigeschossige Raumkörper und visuelle Blickbeziehungen ergeben.

Das zuvor ungenutzte 2. DG profitiert von der besten Aussicht und wurde daher zum Wohnbereich ausgebaut. Hierzu wurde das Dach oberhalb der Sparren gedämmt, was ermöglichte, die Tragstruktur sichtbar zu erhalten. Diese dominiert den Raum und der Rest nimmt sich bewusst zurück, so wie auch die Wahl der Materialien. Die Küchenabdeckung wurde in brüniertem Messing ausgeführt und harmonisiert so mit den natürlichen Farben des Holzes.

Eine neue, grossflächige Öffnung im Giebel inszeniert nun die Voralpen-Region, den Zürichsee, sowie die Morphologie des Dorfes. Die Fassade erhält im 2. DG ausserdem eine vertikale Holzlattung, die auch schon früher das Bild des Hauses prägte.